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 Pyrosanthropoi

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Nastassia

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Herkunft : Der Planet Kâzzadór
Alter : Eine Dame fragt man nicht nach ihrem Alter!
Rasse : Eine Pyrosanthropae
Beruf : Feuermagierin, durch und durch!
Ort : Kâzzadór; Straße nach Osten
Link : Charakterbogen

BeitragThema: Pyrosanthropoi   Do Apr 29, 2010 9:15 pm

Name
Der Pyrosanthropos, die Pyrosanthropae, viele Pyrosanthropoi.

Heimat
Diese Rasse lebt überall auf dem Planeten des Feuers. Außerhalb dieser ihrer Heimat wurden sie zwar gesichtet, doch es handelte sich meist um Reisende. Cértrûi wird von ihnen eher gemieden als andere Planeten.

Aussehen
Pyrosanthropoi haben ein hominoides Aussehen, werden jedoch wenige Zentimeter größer als echte Menschen. Ihre Hautfarbe unterscheidet sich je nachdem, aus welcher Gegend Kâzzadórs sie kommen: Von Kreideweiß bis rötlich-orange oder bräunlich sind sämtliche Schattierungen möglich. Die Haare sind meistens von leuchtenden Farben, rot, orange, aber auch blond und ocker wurde bereits gesichtet. Pyrosanthropoi können mehrere hundert Jahre alt werden; das älteste Exemplar segnete das Zeitliche im reifen Alter von über 700 Jahren. Berücksichtigt man diese Merkmale nicht, sind sie Menschen zum Verwechseln ähnlich.

Besonderheiten des Körpers
Zwar besitzen Pyrosanthropoi einen Stoffwechsel wie jedes andere Wesen, doch speisen sie ihre Kraft darüberhinaus aus einer inneren Flamme. Diese Flamme, die bereits in sehr frühen Embryonalstadien entsteht, fällt je nach Charakter, Physis, Geschlecht und Alter unterschiedlich aus. Der Großteil der aufgenommenen Nahrung wird zur Schürung eben dieser Flamme benötigt. Aufgrund dieser Flamme ist ihre Körpertemperatur mindestens gute zwanzig Grad höher als die vergleichbarer Hominoide. Je stärker erregt, ob durch Wut, Anstrengung oder Enthusiasmus ein Pyrosanthropos ist, desto heißer wird sein inneres Feuer und dementsprechend auch sein Körper. An Überhitzung ist bisher keiner von ihnen gestorben.

Pyrosanthropoi können die Hitze und die Energie dieses Feuers nach draußen leiten. Selbst ein unausgebildeter Vertreter der Rasse vermag einen Haufen trockenen Holzes binnen kurzer Zeit lichterloh in Flammen aufgehen zu lassen. Diese latenten magischen Fähigkeiten können geschult werden; ohne Schulung hat der Pyrosanthropos nur eine sehr rudimentäre Kontrolle über Hitze und Ausdehnung des entstehenden Feuers. Wahre Meister können aus dem Handgelenk Feuerkugeln exakt definierten Radius erschaffen, die an genau einer Stelle schweben, und deren Temperatur bis auf ein Grad mit dem vorgegebenen Sollwert übereinstimmt.

Schwächen
Alles, das ein Feuer schwächt, schwächt auch einen Pyrosanthropos. Angefangen bei Wasser (ausgedehnte Bäder in kühlen Gewässern sind eine häufige Todesursache auch mittelalterlicher Vertreter), über Eis, Sauerstoffmangel und ähnliches. Je schwächer das Feuer wird, umso kränklicher sein Träger. Geht die Flamme ganz aus, bleibt nur noch kurze Zeit, um ihn zu retten, ist auch der letzte Rest Glut erloschen, hat man ein Leben verloren. (Wobei anzumerken ist, dass nicht jede Lebensflamme eine Glut entwickelt; nur besonders zähe Gestalten haben sie ausbilden können.) Entgegen der landläufigen Meinung ist es die Kälte, die das Wasser mitbringt, die Pyrosanthropoi tötet, weswegen der Tod ein langsamer ist.

Glauben
Die Völker glauben an eine Vielzahl von Gottheiten, die in, über, unter, und um den vielen Vulkanen Kâzzadórs lebt. Interessanterweise sind sich die Vertreter verschiedener Stämme nicht immer einig, welche Gottheit an welchem Ort lebt, und wofür sie zuständig ist, selbst wenn die Gottheit den selben Namen trägt. Der wichtigste Pilgerort sämtlicher Pyrosanthropoi ist der Tempel der vier Vulkane am geographischen Nordpol des Planeten. Ob die Gottheiten barmherzig, rachsüchtig oder allzu menschlich sind, darf gerne beim Priester der Religion des eigenen Vertrauens erfragt werden.

Alltag und Kultur
Natürlich können hier kaum allgemein gültigen Regeln genannt werden; eine Rasse, die einen kompletten Planeten bewohnt, und sich dabei in mehrere Völker aufgespaltet hat, gehorcht nicht notwendigerweise uniformen Regeln. Einige wenige gelten aber doch. So gilt in fast allen Völkern ein sehr spätes Alter für den Eintritt in die Volljährigkeit; typischerweise müssen Jugendliche ungefähr dreißig Jahre alt werden. Außerdem wird die zwei-Personen-Ehe auf fast dem ganzen Planeten als heilig anerkannt. Außerdem gilt es als notwendig, dass Jugendliche auf Reisen gehen, um bei verschiedenen Meistern ihr Berufshandwerk zu perfektionieren. Die Modalitäten sind jedoch von Tradition zu Tradition, teilweise sogar von Dorf zu Dorf verschieden.

Weitgehende Uneinigkeit herrscht jedoch in vielen weiteren Punkten. So gibt es Stämme, die Homosexualität als Teufelswerk verdammen; andere widerum pflegen einen sehr liberalen Umgang schon seit Jahrtausenden. Es gibt patriarchalische Stämme, matriarchalisch organisierte, sowie solche, in denen das physische Geschlecht im Alltag nahezu keine Rolle spielt. Einige Gemeinschaften, vorzugsweise solche, die in der Nähe von vulkanischen heißen Quellen wohnen, betrachten das Waschen mit Wasser als unbedingt notwendig; für andere ist es Luxus, angenehm aber erlässlich, wieder andere verstehen gar nicht, dass sich ihre Brüder und Schwestern überhaupt reinigen (da Pyrosanthropoi nicht schwitzen, und auch sonst keine riechbaren Körperflüssigkeiten zu verteilen pflegen, da Dreck also das einzig nennenswerte Verunreinigungsmittel ist, kann man gewaschene nicht von ungewaschenen unterscheiden). Einige Stämme pflegen sich nahezu komplett zu verhüllen, andere haben gerade einen Lendenschurz und einen Lappen um die Brust gewickelt. (Einigkeit herrscht darin, dass sich nur Leder als Bekleidung eignet, da Textilien schon des öfteren im Streit versehentlich von der Hitze ihres Trägers in Flammen ausbrachen.)

Auch die Verhaltensformen untereinander weisen eine große Bandbreite auf. Einige Stämme bestehen auf einen Begrüßungskuss selbst unter Fremden, in anderen verbeugen sich selbst enge Freunde nur voreinander. Die Bandbreite der Vielfalten der Anredeformen auch nur zu erwähnen, würde jeglichen Rahmen sprengen. Einig ist man sich nur darin, dass Lehrmeister von ihren Schülern respektvoll angeredet werden sollen: Meistens ist hier das Wort Meister das richtige. Umgekehrt duzen fast alle Meister ihre Schüler, und sprechen sie unabhängig von in den Stämmen geltenden Höflichkeitsregeln mit Schüler oder mit ihrem Vornamen an.

Der aufmerksame Leser wird festgestellt haben, dass es nahezu unmöglich ist, auf Anhieb seinem pyrosanthopotischen Gastgeber das richtige Verhalten entgegenzubringen. Zum Glück gehört grenzenlose Gastfreundschaft, solange nicht geklaut, ermordet oder wie gedruckt lügt, zu einem weiteren der seltenen Übereinkunftspunkte der gesamten Rasse.

Mischlinge
Es ist nicht bekannt, ob sich Pyrosanthropoi mit anderen hominoiden Rassen fortpflanzen können.

Ein Wort an die Admins
Bitte meckern, wenn etwas eurer Meinung nach fehlt Wink .
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