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 Werwölfe

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Tenjin
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Titel : The White Wizard
Herkunft : Nazlóre, Königreich Platina
Alter : 1173 Jahre
Rasse : Mensch
Beruf : Meistermagier des Weißen Ordens
Ort : Das Gebirge von Kyrilvár, Wald am Berghang
Link : Charakterbogen

BeitragThema: Werwölfe   So Jul 18, 2010 3:48 pm

Schöpfer: Chor, der Gott der Raserei, Bruder von Kitara
Wie seine Schwester gehört Chor zum Gefolge der Kriegsgötter. Nachdem Kitara sich ein eigenes Volk (Vampire) erschaffen hatte, indem sie die Bewohner einer Stadt veränderte, tat er es ihr gleich. Jedoch hatte er die Konsequenzen der Raserei seiner Schöpfungen nicht bedacht. Außer sich und verängstigt aufgrund der Verwandlung hatte sein Volk keinerlei Selbstbeherrschung und die Wölfe gingen auf einander los. Chor selbst war noch zu geschwächt, als daß er hätte eingreifen können.
Letztendlich überlebten viele der Werwölfe dank ihrer erstaunlichen Selbstheilungskräfte, doch mit ihrem Schöpfer wollten sie nichts zu tun haben. Voller Groll und Trauer um ihre getöteten Liebsten gaben sie das Wissen um ihre Entstehung nicht weiter, so daß die heutzutage lebenden Werwölfe nichts von Chor wissen und ihn nicht anbeten.

Aussehen:
Auf den ersten Blick sehen Werwölfe aus wie Menschen, doch spätestens bei Vollmond verwandeln sie sich unter Schmerzen in ungewöhnlich große und starke Wölfe. Allerdings sind diese "Wölfe" zum Aufrechten Gang fähig und ihre Vorderpfoten und einige Muskelpartien haben noch immer humanoide Züge wie z.B. die Brustmuskulatur. Die Fellfarbe entspricht im Großen und Ganzen der Haarfarbe des Werwolfes, kann allerdings etwas dunkler oder auch heller ausfallen.

Fähigkeiten:
Werwölfe in menschlicher Gestalt unterscheiden sich nur gering von Menschen. Sie sind etwas stärker als diese und Verletzungen heilen schneller, jedoch ereignet sich beides in einem Maße, daß es kaum auffällt. Erst wenn ein Werwolf so schwer verletzt wird, daß ein normaler Mensch nicht überleben würde, zeigt sich an der außergewöhnlichen Widerstandskraft, daß man es mit keinem Menschen zu tun hat. Denn was immer einem Werwolf widerfährt, so lange kein Silber involviert ist, stirbt er nicht. Eine weitere Fähigkeit, die auch in menschlicher Gestalt zum Tragen kommt, sind die geschärften Sinne dieses Volkes. Gehör und Geruchssinn sind jedoch bei jedem Mitglied der Rasse unterschiedlich ausgeprägt. Manche verfügen über kaum mehr Sinnesschärfe als ein Mensch, andere haben einen ebenso feinen Geruchssinn wie als Wolf, jedoch das Gehör eines Menschen.

In ihrer Wolfsgestalt verfügen Werwölfe über große Körperkräfte, erhöhte Geschwindigkeit und Reflexe, scharfe Sinne, die sogar die eines normalen Wolfes übertreffen, und die Macht, einen jeden in einen der ihren zu verwandeln. Ein Biß genügt und bis zum nächsten Vollmond verwandelt sich der Gebissene in einen Werwolf.
Die meisten sind der Meinung, bei den Werwölfen handele es sich nicht um ein Volk, sondern um einen Fluch, der stetig weitergegeben wird. Auch viele Werwölfe empfinden dies so und Gebissene versuchen oft sich das Leben zu nehmen, doch so schwer man einen Werwolf auch verletzt, so lange man dafür kein Silber verwendet, heilen dessen Wunden früher oder später. Dadurch ist es selbst für einen Wolf, der den Tod sucht, nicht einfach diesen zu finden.

Schwächen:
Die bekannteste Schwäche dieses Volkes ist Silber. Schon die bloße Berührung ist schmerzhaft, weshalb Werwölfe Silbermünzen und silbernes Besteck nicht leiden können, und je reiner das Silber ist, desto größeren Schaden richtet es an. Mit silbernen Waffen zugefügte Wunden schließen sich nicht von allein und nur wenige Heiler wissen diese zu behandeln. Im schlimmsten Fall muß das „verbrannte“ Fleisch weggeschnitten werden, um die Blutung zu stillen und eine Heilung überhaupt möglich zu machen.
Was Werwölfe charakterlich auszeichnet, ist eine gewisse Reizbarkeit. Ins Besondere junge Wölfe und frisch Gebissene leiden unter einer ständigen, unterschwelligen Aggressivität. Durch Schmerzen oder böse Worte fühlt sich der Wolf in ihnen schnell provoziert und bricht auch außerhalb des Vollmondes hervor um gewissenlos jeden nieder zu machen, der das Pech hat sich in seiner Nähe aufzuhalten. Dieser völlige Kontrollverlust, der auch oft damit einhergeht, daß der Werwolf im Nachhinein nicht einmal weiß, was er getan hat, ist seine große Angst. Denn in ihrer Raserei töten viele Mitglieder dieses Volkes im Laufe ihres Lebens jemanden, der ihnen viel bedeutet.
Aus diesem Grund streben die meisten Werwölfe danach, ihr inneres Tier zu zähmen. Sei es durch Meditation oder sonstige Techniken. Im Laufe der Zeit gelingt es vielen sich im Alltag unter Kontrolle zu halten, doch sobald der Vollmond aufgeht, hilft noch so viel Training nicht mehr. Steht der volle Mond am Himmel setzt die Verwandlung ein und nur wenigen Werwölfen ist es bisher gelungen soweit die Kontrolle zu behalten, daß sie den Wolf von anderen Personen fernhalten oder ihn so lange aufzuhalten vermochten, daß die Leute sich in Sicherheit bringen konnten.

Leben:
Die meisten Werwölfe sind Wanderer und wagen es nicht, sich für längere Zeit irgendwo nieder zulassen. Einige verbergen jedoch ihre Herkunft, sie geben sich als Menschen aus und ketten sich bei Vollmond im Keller ihres Hauses an. Wieder andere schließen sich zu Gruppen zusammen und siedeln sich so weit wie möglich von anderen Völkern in unwegsamen Gegenden an. Diese Dorfgemeinschaften entwickeln mit der Zeit meist eine spezielle Technik, dank der sie sich einiger Maßen unter Kontrolle halten können.

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Kleines Fellknäuel: Lynn
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